Feuchteschäden z. B. in Wänden, Decken, Kellern, Flachdächer oder Tiefgaragen

Wasser ist der größte Feind aller Bauwerke und Baustoffe. Die Ursache von Feuchteschäden können sehr vielschichtig sein, obwohl das Schadensbild durchaus ähnlich ist. Durchfeuchtungen können entstehen durch:

- Niederschläge

- Spritzwasser

- Oberflächenwasser

- Hygroskopische Feuchte

- Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit

- Grundwasser

- Tauwasser

Aber auch durch beschädigte Wasserleitungen,  defekte Regenwasserfallrohre können Feuchteeinwirkungen entstehen.

 

Fehlt es an einer wirksamen Maßnahme die Feuchteeinwirkung am Gebäude zu verhindern, sind Schäden vorprogrammiert. Durchfeuchtete Mauern, Schimmelbildung, schlechtes Wohnraumklima können die Folge davon sein.

In den letzten Jahren kommt es häufig vor, dass Sanierungen ohne Untersuchungen durchgeführt oder die Voruntersuchungen auf ein Minimum beschränkt werden. Eine zielgerichtete Sanierung kann aber nur durchgeführt werden, wenn die Schadenursache und vor allem die Feuchte/Wasserherkunft ermittelt wird. Nur mit einer gründlichen Diagnose können die richtigen und geeigneten Maßnahmen abgeleitet werden.

Falls die falschen Maßnahmen ergriffen werden und das Sanierungskonzept dann nicht zum gewünschten Erfolg führt, ist der Ärger vorprogrammiert. 

 

Mein Angebot:

  • Messungen mit einem Mikrowellen-Feuchtmessgerät

  • Messungen mit dem Testo 635-2 z. B. Streufeldsonde 

  • Bauzustandsanalyse

  • Temperatur von Bauteiloberflächen

  • Schimmelhinweise/analyse

  • Dokumentation mit der Comfort-Software-Analyse für Feuchtemessungen

  • Besprechung und Erläuterung der Ergebnisse

  • Ratschläge und Tipps für Sofortmaßnahmen

Optional

  • Gutachten/Kurzgutachten

  • Sanierungsvorschläge (mit Partnerunternehmen)

  • Angebot individuell je nach Umfang und Aufwand

Testo 635-2 mit Streufeldsonde 

Die Messergebnisse werden über eine Messtiefe von bis zu 5 cm ermittelt und können per Knopfdruck festgehalten werden. Die Anzeige erfolgt in Gewichtsprozent verglichen zur Trockenmasse des Materials.

Das Mikrowellenverfahren gehört zur Kategorie der dielektrischen Feuchtemessverfahren. Dielektrische Messverfahren basieren auf den herausragenden dielektrischen Eigenschaften des Wassers. Wasser ist ein polares Molekül, d. h. die Ladungsschwerpunkte fallen innerhalb des Moleküls örtlich nicht zusammen.

Deswegen richtet sich das Wassermolekül in einem außen angelegten Feld in einer Vorzugsrichtung aus, es ist polarisierbar. Wird eine elektromagnetisches Wechselfeld angelegt, dann beginnen die Moleküle mit der Frequenz des Feldes zu rotieren (Orientierungspolarisation). Dieser Effekt wird makroskopisch durch die Physikalische Größe Dielektrizitätskonstante (Abkürzung DK) gekennzeichnet.

Der Dielektrische Effekt von Wasser ist so stark ausgeprägt, dass die DK von Wasser etwa 80 beträgt. Die DK der meisten Feststoff, darunter auch der Baustoffe, ist wesentlich kleiner, sie liegt im Bereich 2 … 10 und vorzugsweise zwischen 3 und 6.

Gemessen wird daher der Unterschied zwischen der DK von Wasser und der DK der Baustoffe. Wegen des großen Unterschiedes zwischen den diesen Werten lassen sich auch kleine Wassermengen schon gut detektieren.

 

Messköpfe:    

R1M V2          - Oberfläche mit einer Eindringtiefe von 2 - 3 cm

R2M V2          - oberflächennahe Schichten /Eindringtiefe von 5 - 7 cm

DM V2            - mittlere Schichten / Eindringtiefe von 9 - 11 cm

PM V2            - Materialfeuchte im Volumen / Eindringtiefe von 20 - 30 cm

Mit dem Mikrowellenverfahren können die Feuchteverteilungen in Bauteilen sowohl oberflächlich als auch im Volumen bildhaft dargestellt werden. Aus den Feuchtebildern lassen sich schnell Rückschlüsse auf die Schadensursache ziehen. Verschiedene Erscheinungsbilder, z. B. Kondensatfeuchte, aufsteigende Feuchte, Leckagen oder Restfeuchte geben unterschiedliche Bilder ab. Das Messverfahren ist besonders gut geeignet, für z. B. Feuchteeinträge in Kellern, Flachdächern und/oder auch Tiefgaragen. 

© 2016 von Dipl.Ing. Günter Weilguni